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RAWrrrr-Cake: Avocado-Banane-Schoko

August 14, 2012

Holy Cow, endlich wird das klaffende Sommerloch auf diesem Blog mit Kuchen gestopft!

Die Muse für einen „rohen“ Kuchen hab ich aus unserem Urlaub in Berlin (aka Veganistan) mitgebracht. Dort hatten wir nämlich das Vergnügen, einen Solchen im Veganz wegzuspachteln.. chihihi (An dieser Stelle muss ich kurz über die dortige „Kuchentheken-Preispolitik“ mäkeln, denn ein schmales Stückchen Kuchen schlug dort mit stolzen 4,30 Euro zu Buche!!!)

Wieder zu Hause, versuchte ich die Zutaten des Avocado-Bananen Kuchens gedanklich zu rekonstruieren und machte mich voller Tatendrang ans Werk. Mit einem Standmixer geht das alles ganz fix, gelobt sei der, der über einen Vitamix verfüge.. (ich leider nicht)

Das Ergebnis teile ich somit gerne mit euch🙂

Ihr braucht für eine Standart-Springform, oder eine Kuchenplatte mit Tortenring:

Für den Boden:

  • 200g ganze Mandeln, mit Schale
  • 100g Softfeigen (zbsp von Seeberger oder Alnatura)
  • 50ml Wasser

Den Boden einer Springform oder eine Tortenplatte ganz leicht mit Sonnenblumenöl einstreichen. Die Mandeln in einem Standmixer kleinschreddern und in eine Schüssel geben. Anschliessend die Feigen grob hacken und mit 50ml Wasser in den Standmixer geben und ebenfalls fein pürieren. Dann über die gemahlenen Nüsse geben und zu einem schönen festen Teig vermanschen. Das ganze dann einfach auf den Boden der Springform gleichmäßig verteilen und flach drücken.

Für die Creme:

  • 2 reife Avocados
  • 3 reife Bananen
  • 3-4 EL Kakaopulver (oder Carobpulver)
  • je nach Gusto etwas Agavendicksaft zum süßen (musste etwas nachsüßen, da meine Bananen nicht ordentlich reif waren)
  • 3 EL Wasser

Die Avocados längs halbieren, den Kern entfernen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch rausschaben. In den Mixer geben. Die Bananen dazugeben (ich hab sie jeweils geviertelt, denn mein Mixer ist schon ein schwächelnder Opa). Kakaopulver, Wasser und Agavensirup dazu und das ganze so lange pürieren, bis es zu einer schönen glatten Schokocreme geworden ist.

Auf dem Tortenboden verteilen, glatt streichen und falls ihr lustig seid, noch mit ein paar Himbeeren verzieren. Am besten nochmals etwas im Kühlschrank kalt stellen, dann kann man den Kuchen auch richtig schön schneiden.
Lasst es euch schmecken🙂

23 Kommentare leave one →
  1. Ron permalink
    August 14, 2012 9:41 pm

    Hey, das Rezept klingt bombastomondo! Werde es morgen mal ausprobieren. Ich finde es auch schrecklich, wie dermaßen teuer die Kuchenstücke im Veganz sind. Würde mich über mehr Rezepte dieser Art freuen (die haben da auch so einen „Cheesecake“ auf Cashew-Basis, habe aber keine Ahnung, wie die es machen). Hast Du schon mal mit Irish Moss „gebacken“? LG Ron

    • August 15, 2012 12:33 am

      Irish Moss, hab ich noch nie gehört!? Dieser Kuchen war auch meine erste Rohkosterfahrung (also außerhalb von Gemüsestiften mit Dip oder so, hehehe)
      Ich habe heute einen rohen Kuchen mit Cahew Himbeercreme gemacht, das klappte 1A!! Ich hatte 400g Cashew Kerne (natürlich ungesalzen, zbsp bei Aldi) über nacht in Wasser eingeweicht, abgegossen. Dann in den Standmixer, eine Schale Himbeeren dazu, etwas Agavendicksaft und etwa 50ml Wasser (das kommt dann auf die Konsistenz an) und so lange püriert, bis das ganze schön cremig wurde! Wirklich nicht schlecht und vielseitig zu aromatisieren. Ich dachte, ich wage mich demnächst auch einmal an Cashew „Käse“ heran, denn ich möchte weg von all den Ersatzprodukten..

      • August 15, 2012 10:38 am

        yeah, weg von den Ersatzprodukten find ich super! Ich finde vegan echt klasse, aber mit den ganzen Ersatzdingen kann ich einfach nichts anfangen… und dann dieses riesige Soja Thema, wo sich ja alle streiten, ob es jetzt schädlich ist oder nicht (zwecks hormonverändernder Wirkung etc). Das verwirrt mit echt total. Dann doch lieber raw & Co.😉
        Hab mich total gefreut als ich deinen Kuchen hier gesehen habe, mehr Raw Baking in Deutschland bitte!🙂 Meine „Cheesecake“ Cupcakes vom Backathon damals waren ja auch mit Cashews und ich fand sie auch soooo lecker!

        Ich muss gestehen, das mit den Avocados hab ich auch mal versucht, als Mousse, war aber nicht begeistert. Ich finde, man hat sie trotz Kakao immer noch rausgeschmeckt, allerdings hatte ich auch keine Bananen drin, das muss ich mal testen! Außerdem hatte ich wohl ein besonders seifiges Exemplar erwischt, denn genau das hat man nämlich noch rausgeschmeckt:/

        Da fällt mir ein: kennst du eigentlich http://g0lubka.blogspot.de/ ? Bei denen könnte ich stundenlang surfen; alles vegan und größtenteils raw, auch Süßes und sowas von kreativ! Schau dir mal die hier an:
        http://g0lubka.blogspot.de/2012/06/wild-blueberry-daisy-cake-and-cookbook.html

        Sold!

      • August 15, 2012 1:18 pm

        Uiiiii Dani, danke für den Blog-Link😀 Schon die ersten Surfsekunden dort lassen mein Herz höher schlagen und die tollen Bilder *schwäääärm*
        Ja, mit den ganzen Ersatzprodukten und dem Soja-Streit Thema ist das so eine Sache. Ich glaube mindestens 80% aller Neu-Veganer fangen eben mit solchen an, da es erstens einfach ist (diese ganzen Tofu Burger, Würstchen, Bolognesen, Sahnen etc ist ja schon Junk Food) und man sich auch durch die Palette vermeintlich neuer Produkte schlemmern möchte. Ich möchte den Soja nicht aus meinem Speiseplan verbannen, aber eben darauf achten, dass ich ihn nicht täglich vertreten habe.
        Außerdem möchte ich den Anteil roher Nahrung erhöhen! Heute ist mein Spiralschneider für Gemüse-Pasta angekommen *freu*
        Oh Mann, jetzt muss dann bald nach der sackteueren Kitchen Aid ein Vitamix von Keimling hier einziehen😛 Mein Standmixer ist bei der Herstellung der Cashew Creme gestern ganz schön heiß gelaufen, hehe
        Man kann so toll Aufstriche und Bratlinge selbst machen🙂
        An deine Cashew-Eis-Cupcakes erinnere ich mich noch gut🙂 Habe gestern erst jemanden den Link geschickt!! Mhhhhhh

      • Ron permalink
        August 15, 2012 3:30 pm

        Irish Moss ist eine Alge, die in der Raw-Szene als Geliermittel benutzt wird, ist aber sehr teuer (kleine Tüte 15 €) und riecht seeeehr nach Fisch und Ozean. Hab Deine Torte gemacht und sie kühlt gerade im Kühlschrank ab. Bin sehr gespannt.

  2. August 14, 2012 9:53 pm

    Hört sich lecker an! Ich hab mich ja bis jetzt nicht an die Kuchen herangetraut, die Avocado oder Kichererbsen und Co enthalten, aber ich denke das wird sich bald ändern🙂

  3. August 15, 2012 11:21 am

    Hört sich sehr spannend an, diese Kreation. Bei Avocados in Süßspeisen bin ich aber immer etwas skeptisch – genau wie Alice😉

    Liebe Grüße
    Nadja

  4. August 15, 2012 1:19 pm

    Ich glaube, die Bananen haben den Avocado Geschmack gut aufgefangen😉 War auch mein erstes Experiment mit Avocados in süßer Form!!!

  5. August 15, 2012 8:15 pm

    leckerlecker! Kriegt man den Boden echt mitm Standmixer hin? Hör nur immer was von Food Processor…

    • August 16, 2012 12:47 pm

      Also bei mir hats super geklappt, und mein Standmixer ist schon 30 Jahre alt!! Ein Food Processor ist doch im Prinzip das Gleiche, oder nicht?

      • August 16, 2012 4:45 pm

        Nein, das ist was anderes: Standmixer püriert, Food Processor zerkleinert!🙂

        Aber super,dass das klappt!

  6. August 16, 2012 9:32 pm

    Der Kuchen sieht toll aus! Aber wie lange isst man denn daran?😮

    • August 17, 2012 11:54 am

      Wie meinen?😛
      Wie an jedem anderen Kuchen aus einer Standart Springform, oder nicht? Hehe
      Also er sättigt sehr, aber wir hatten „Kaffeekränzchen-Gäste“ – da ging das Ratz-Fatz!

      • August 17, 2012 3:00 pm

        Das mit dem Sättigen dachte ich mir bei 400 g Mandeln nämlich😉 Da nehm ich vielleicht lieber nur die Hälfte.

  7. August 17, 2012 6:50 pm

    Versuchs mal🙂 Ich hab vor 3 Tagen einen mit Cashew Creme gemacht, da hatt ich für den Boden 200g Haselnüsse & 100g Feigen verwendet – Da wurde der Boden mir aber fast schon wieder zu dünn! Ich denke 250-300g sind eine ideale Menge🙂

  8. August 18, 2012 6:20 pm

    Bin bei Let them Eat Cupcakes über „Dein“ Rezept gestolpert und hab heut auch die Cupcakevariante nachgebastelt!! Sehr geil!!!

  9. August 23, 2012 3:55 pm

    Yummy. Ich hab auch schon überlegt, mal auf den nächsten Rohkostkuchen Avocadocreme draufzupacken… aber irgendwie muss ich gerade dauernd irgendwelche Geburtstagskuchen backen!😉

  10. August 23, 2012 11:45 pm

    bitte nicht auch zum rohkost blog werden…

    • August 24, 2012 1:54 pm

      bitte nicht von einem Rezept auf eine Tendenz auf meinem Blog schliessen…

      Madel😛 Das ist ein (mein erstes) Rohkost-Rezept, dafür stehen heute Abend Cupcakes mit Weißmehl, Zucker und Schokolade auf dem Programm😉
      Allerdings denke ich schon, dass weniger Soja-Gedöns und mehr rohes/natürliches dem Körper nicht schaden kann!!!

  11. Oktober 1, 2014 9:06 am

    Hmm, das klingt echt verdammt lecker! Aber ich hab da mal ne blöde Frage: Braucht die Creme nicht irgendeine zusätzliche Bindung – Kakaobutter oder Kokosöl beispielsweise?
    Ich hab ein bisschen Sorge, dass mir das Ganze so auseinander fließt.

    LG Katharina

    • Oktober 1, 2014 2:32 pm

      Also, ich bekomme ihn auch ohne gut geschnitten – wenn du dir jedoch sehr unsicher bist, kannst du gerne 2EL Kokosöl in die Masse geben, dann dürfte wirklich nix schief gehen🙂
      Lg

  12. Melanie permalink
    Dezember 15, 2014 9:52 am

    Hab ihn gestern gemacht und geschmacklich super lecker. Nur die Creme ist im Kühlschrank nicht fest geworden. Man konnte den Kuchen also nicht schneiden und wir mussten ihn dann eher als Mousse essen und mit dem Löffel portionieren. Keine Ahnung was ich falsch gemacht habe. Den Boden finde ich sehr dünn (lag aber auch vielleicht an meiner zu großen Springform). Mit welcher Springformgröße hast du gearbeitet? LG, Melanie

  13. Moni permalink
    Oktober 10, 2015 7:54 pm

    Ich habe den Kuchen heute nachgeba…nachgerohkostet!
    So wenige Zutaten und alle gesund, einfach genial!
    Ich habe Süßungsmittel weg gelassen, weil mein Baby mit essen sollte/wollte (10 Monate). Kam gut an.
    Für mich hätte es ruhig süßer sein können.
    Hatten den Kuchen kurz im Eisfach, dann lässt er sich super schneiden.
    Tolles Rezept! Danke dafür.

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