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Banana-Bread Frenchtoast Cupcakes & Coconut Bacon

September 25, 2013

banana-bread

Ok Leute, schmeißt euch in eine Hose mit Gummibund und lasst das Kalorienzählen bleiben, denn heute gibt es für euch gebackene Dekadenz!

Hier seht ihr Banana-Bread French Toast Cupcakes mit einem Vanille-Ahornsirup Buttercreme Frosting und dem Clou „Coconut Bacon“. Spürt ihr schon euren Insulinspiegel nervös ausschlagen?😉 Das Rezept ist angelehnt an das „Vegan Banana Bread French Toast Cupcakes“ Rezept von Natalie aka „Bake & Destroy“!  Natalies Blog verfolge ich schon seit vielen Jahren. Im Grunde war sie es, die mich vor 4 Jahren zum bloggen inspirierte (Noch zu Pre-veganen Zeiten)! Ich hatte die Teile vor über nem Jahr schonmal gemacht, damals aber keine Bilder geschossen. Als ich vor 2 Wochen dann endlich Natalies druckfrisches Koch- und Backbuch „Bake and Destroy – Good Food For Bad Vegans“ aus dem Briefkasten fummelte, darin schmökerte und wieder auf dieses Rezept stieß, schrie das geradezu nach einer Wiederholungstat!

bakeanddestroybook

Im eigentlichen Rezept wird klassisch, amerikanische Buttercreme zubereitet. Ich steh leider nicht so sehr auf die sehr wuchtige Kombination aus Margarine und Puderzucker, weshalb ich auf eine Pudding-Buttercreme zurückgegriffen habe. Zudem stieß ich auf einem meiner Streifzüge durchs Netz auf diesen „Coconut Bacon“ und musste es einfach ausprobieren! Eine tolle Sache, schnell zubereitet aus wenigen Zutaten und zu allen gastrosexuellen Schandtaten einsetzbar: Wraps, Burger, Eiscreme, als Salat-Topping😀

Dann lasst uns mal starten!

Für 12 Cupcakes (Ich habe nur 10 gemacht, da sie sonst sehr nieder geworden wären)

  • 1 reife Banane
  • 150g Mehl (1+1/4cups)
  • 1/4 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • Prise Salz
  • 170g Zucker (3/4cup)
  • 80ml neutrales Öl (1/3cup)
  • 160ml Sojamilch (2/3cup) oder andere Pflanzenmilch
  • 2 Tropfen Bittermandelaroma
  • 100g Walnüsse, gehackt und geröstet

Beginnt mit den Walnüssen. Fein hacken und auf einem mit Backpapier belegten Backblech für ein paar Minuten im Backofen rösten. Ihr solltet ein Auge darauf haben, denn sie werden schnell dunkel! (Ihr könnt sie aber auch in einer Pfanne ohne Fett rösten)

Nun die Mulden einer Muffinform mit Papierförmchen auslegen und den Backofen auf 175°C Ober-, Unterhitze vorheizen.

Die Banane schälen, in Stücke schneiden und in ein hohes Gefäß geben. Die Sojamilch, das Öl und das Bittermandelaroma dazugeben und das ganze mit dem Pürierstab bearbeiten. (Habt ihr keinen Pürierstab, könnt ihr die Banane auch mit einer Gabel zerdrücken und mit den feuchten Zutaten verquirlen)

Die trockenen Zutaten in einer Rührschüssel mischen. (Mehl, Zucker, Backpulver, Natron, Zimt, Salz und Walnüsse)

Dann die Bananenmischung vorsichtig unter die trockenen Zutaten rühren, bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist (nicht zu lange rühren)

Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen, 2/3 voll (Wie gesagt, hab ich ihn nur auf 10 Förmchen verteilt) und für 20-22Minuten backen. Macht die Stäbchenprobe!

Vanilla-Maple Buttercream

Im original Rezept wird Ahorn-Aroma eingesetzt. Hab ich bei uns leider noch nie entdeckt und deshalb einen Teil des Zuckers fürs Frosting durch Ahornsirup ersetzt.

  • Einen Vanillepudding aus 1. Pck. Puddingpulver, 5 EL Ahornsirup, 50g Zucker, 500ml Flüssigkeit kochen (Ich persönlich bevorzuge Soja-, oder Haferdrink. Reismilch zum Beispiel empfinde ich als zu “dünn”) Auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Mit Klarsichtfolie abgedeckt, gegen die “Haut”!
  • 250g Alsan (muss ebenfalls Zimmertemperatur haben) schaumig schlagen und dann den Pudding löffelweise unterrühren.
    Es ist sehr wichtig, daß Pudding und Fett die gleiche Temperatur haben, dann flockt auch nix aus!

Die Creme auf die ausgekühlten Cupcakes spritzen.

Coconut Bacon:

  • 100g Kokos-Chips (zbsp. von Rapunzel oder Alnatura)
  • 1EL Sojasoße (Tamari)
  • 1 TL Liquid Smoke (habe ich in der Feinkostabteilung im Supermarkt gefunden, gibt es aber auch online bei Vegan-Wonderland beispielsweise, oder als „Rauchsalz“ bei Alles-vegetarisch.de! Es soll auch mit geräuchertem Paprikapulver super kommen, gibt es im Supermarkt!)
  • 1EL Ahornsirup oder Agavensirup

Ein Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 160°C Ober-, Unterhitze vorheizen.

Liquid Smoke, Sojasauce und Ahornsirup glattrühren (wer hat noch mit geräuchertem Paprikapulver abschmecken). In einer Schüssel mit den Cocos-Chips mischen. Gut verteilen, so dass alle Kokos-chips mariniert werden. Evtl. müsst ihr noch etwas nachwürzen. Das ganze schön flach auf dem Backblech verteilen und für 20-25min ab in den Ofen damit. Alle 5 min beobachten und evtl. mit einem Löffel umverteilen, damit die Cocosflakes von alles Seiten Hitze abbekommen. Habt ein wachsames Auge auf die Geschichte, denn der Coconut Bacon wird schnell zu dunkel und schmeckt dann bitter. Wenn die Kokosflakes leicht gebräunt und schön karamellisiert sind, holt ihr sie aus dem Ofen.

Beim auskühlen werden sie schön knusprig! Ihr könnt sie in einem luftdichten Behältnis gut 1-2Wochen aufbewahren, falls sie nicht mehr knusprig sind, gebt sie nochmals kurz in den Ofen.

Den ausgekühlten Coconut Bacon auf die Cupcakes geben.

 

13 Kommentare leave one →
  1. September 25, 2013 1:56 pm

    Oh.Mein.Gott.
    Banana Bread Frenchtoast Cupcakes sind schon der Oberhammer, aber COCONUT BACON?! Wie genial ist das denn bitte? Funktioniert das wirklich?
    Bacon ist das einzige, was ich ab und zu vom Schwein esse, sonst wirklich gar nichts, weil ich´s einfach nicht mag. Und Bacon auch nur, wegen dem Salz-, Rauch- und Knusperfaktor. Das muss ich unbedingt testen!
    In welchem Supermarkt hast du den liquid smoke gefunden?

    • September 25, 2013 7:04 pm

      Also ich finds oberlecker, eben auch wegen der Knusprigkeit und dem Raucharoma🙂 Man muss nur wirklich aufpassen, dass er nicht zu dunkel wird im Ofen! Ich hatte meinen Liquid Smoke mal auf Amazon bestellt, habe ihn aber schon in unserem Edeka Markt im Feinkost Regal gesehn, beim Zuckerkulör, Worcester Sauce und Co!

  2. September 25, 2013 9:13 pm

    ich könnte grad ausrasten, so großartig sehen deine cupcakes aus! speichelfluss hat schon eingesetzt … ich schmeiß mich dann mal in die joggingbuchse und mach mich auf in die küche …

  3. September 26, 2013 8:13 am

    Total verrückt! Süßes mit Bacon obenauf. Muss ich auch mal probieren. Mensch, ich glaub ich komm hier nicht weit, wenn ich schon an den ersten beiden Rezepten hängen bleibe. Du bist ja ein Backprofi. Jetzt bin ich noch gespannter auf die Gilmore Cupcakes!

    LG,

    Nini

  4. September 26, 2013 12:28 pm

    Der Name hört sich total Kompliziertheit und total lecker an😀
    Der Coconut Bacon würde bestimmt auch meinem Liebsten gefallen.

  5. September 28, 2013 1:08 pm

    Liebe Jasmin,

    ich muss schon sagen…du hast mich letzte Woche überzeugt… Bis vor Kurzem habe ich nämlich mir nichts von Cupcakes gemacht… Aber Deine waren der HAMMER!

    Nun bettle ich um das Rezept, bzw. würde mich über eine Mail von Dir freuen mit dem Link, wenn Du es bereits veröffentlicht hast…

    Liebste Grüße
    Nancy

    • September 28, 2013 9:08 pm

      Liebstes Frollein Samt & Sahne, jetzt lassen Sie mir aber die Schamesröte ins Gesicht steigen😉
      Nancy, freut mich total, dass sie dir als Cremetörtchen-Skeptikerin gemundet haben😀 Bin gerade dabei, das Rezept abzutippen!
      Zuckersüße Grüße

      Jasmin

  6. Oktober 2, 2013 4:43 pm

    Du bist meine Göttin,warum bist du nicht meine Nachbarin?

    • Oktober 2, 2013 8:32 pm

      Das fände ich selbst phänomentastisch😀 Denk doch mal, was wir für geile Backseesions starten könnten❤

  7. queenofnerds permalink
    Dezember 24, 2013 9:35 am

    Danke für dieses tolle Rezept. Ich musste es gestern noch unbedingt nachmachen und sie sind fantastisch! An dr Optik muss ich noch ein wenig arbeiten😉

    http://lautundungewoehnlich.wordpress.com/2013/12/24/meine-ersten-cupcakes-vegan/

  8. Januar 30, 2014 10:29 am

    Ich war gerade auf der Suche nach einem Cupcakes Rezept für eine Party, und diese scheinen wie für diesen Anlass gemacht! Als ich deine Rezepte durchging, stieß ich auf so viele tolle neue Ideen! Wirklich super Rezepte hast du da, du solltest ein Kochbuch oder so machen😉
    GLG Dani

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  1. Meine ersten Cupcakes – vegan | Laut&Ungewöhnlich

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