Banana Split Cupcakes
Die Bananen in deiner Küche schaun aus, als wären ihre Tage so gut wie gezählt? Fleckig braun, kurz vor dem Exitus? –> Perfekt!!!
Anstatt sie in die Tonne zu treten, oder sie per Hochleistungsmixer in den täglichen “Grünen Smoothie” zu schummeln, lasst sie besser die zauberhafte Metamorphose in diese köstlichen Cremetörtchen antreten <3 So wie das Wetter momentan ausschaut, habt ihr ohnehin noch Monate Zeit, eure Bikinifigur wiederzuerlangen
Je reifer eine Banane, desto besser fürs Backvergnügen!
Das Rezept ist grob angelehnt an Isa´s aus “Vegan Cupcakes Take Over The World”! Anstatt der Ananas-Marmelade, hab ich frische, gewürfelte Ananas verwendet. Im Buch kommt eine klassische, amerikanische Puderzucker-Buttercreme zum Einsatz. Leider garnicht mein Ding. Ihr könnt auch gerne eine aufschlagbare Sahne eurer Wahl verwenden (zbsp.: Hulala, Soyatoo,..) Ich hab mich für eine Vanillepudding-Buttercreme mit etwas Cocos entschieden
Für 12 Cupcakes braucht ihr:
- Ananas, klein gewürfelt (von etwa 4-5 Scheiben)
- 1 Banane, geschält (logo) und mit der Gabel zerquetscht oder püriert
- 150g Mehl
- 1/4 TL Natron
- 1 TL Backpulver
- Prise Salz
- 170g Zucker
- 80ml Sonnenblumenöl
- 160ml Soja-, oder Haferdrink
- 1 TL Vanilla
- Optional: etwas Bittermandelaroma
- 50g Zartbitterschokolade, gehackt
Den Backofen auf 175°C Ober-, Unterhitze vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen bestücken.
Die Ananas klein würfeln, die Schokolade hacken und beiseite packen. Die Banane klein matschen (Ich schmeisse sie immer mit all den anderen flüssigen Zutaten in den Mixer), sie mit dem Öl, Pflanzendrink, Vanilla und Mandelaroma glattrühren. In einer Rührschüssel die trockenen Zutaten mischen (Mehl, Zucker, Salz, Backpulver, Natron). Vorsichtig die Bananen-Mischung hinzu geben, glatt rühren und zuletzt die Ananas und die Schokolade unter den Teig heben.
Den Teig auf die 12 Mulden der Muffinform verteilen und für etwa 22-25min backen (Stäbchenprobe).
Auf einem Gitter auskühlen lassen, bevor das Frosting aufgetragen wird.
Für das Vanille-Cocos Frosting
- Einen Vanillepudding aus 1. Pck. Puddingpulver, 100g Zucker, 500ml Flüssigkeit und 1 Pr. Salz kochen (Ich persönlich bevorzuge Soja-, oder Haferdrink. Reismilch zum Beispiel empfinde ich als zu “dünn”) Auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Mit Klarsichtfolie abgedeckt, gegen die “Haut”!
- 250g Alsan (muss ebenfalls Zimmertemperatur haben) schaumig schlagen und dann den Pudding löffelweise unterrühren.
Es ist sehr wichtig, daß Pudding und Fett die gleiche Temperatur haben, dann flockt auch nix aus! - den festen Teil aus einer Dose Kokosmilch (ebenfalls Zimmertemperatur!!!) unterrühren
- Evtl. müsst ihr nun noch mit etwas gesiebten Puderzucker oder etwas Agavensirup nachsüßen.
Das Frosting auf die Cupcakes aufspritzen.
Mit etwas Schokoglasur (Kouvertüre) beträufeln und einer Kirsche toppen
An dieser Stelle möchte ich noch verkünden, dass der nächste Back-A-Thon vorraussichtlich im Juni ansteht. Einige von euch kennen den Cupcake-Backwettbewerb ja schon
Hier kann ich euch schonmal verraten, dass dieses Mal Cupcake Varianten eurer Lieblings-Eisbecher gefordert sein werden <3
Carrot Cake Donuts
Eigentlich sind mir christliche Feiertage ziemlich schnuppe. Nicht nur, weil ich auf die Institution Kirche als solche nicht gut zu sprechen bin, sondern auch, weil in meinem Berufsbild Feiertage meist dennoch Arbeitstage sind
Seit ich mich vegan ernähre kommt mir Ostern ohnehin völlig daneben vor.. Das Leben und Wachstum feiern und gleichzeitig massenhaft Lebewesen dafür quälen, ausbeuten und töten.. Aja..
Nun gut. Den Frühling, den liebe ich aber
Ich kann es kaum erwarten wieder raus zu gehen, mein Gesicht von den ersten warmen Sonnenstrahlen kitzeln zu lassen. Vogelgezwitscher und blühende Flora.. jaja.. Kitschi-Kitsch
Deshalb bin ich natürlich am Start, wenn meine Backschwester Karen von Backwahn – ich bekomme alles gebacken zum Oster Special aufruft!
Gefordert wird ein “österliches” Gebäck. Vanille und Möhre (im Teig oder als Deko) sollten vertreten sein.
Bei mir gibt es deshalb yummie, gebackene Möhren-Kuchen Donuts mit Zimt-Icing und Marzipan Möhre. Sie sind total lecker und wunderbar locker geworden.
Für das Rezept benötigt ihr solch eine Donut Form, ihr könnt aber auch einfach leckere Carrot Cupcakes aus dem Teig zaubern

Für 10 Donuts:
- 240g Mehl
- 200g Zucker
- 3 TL Backpulver
- Messerspitze Zimt
- ein Prislein Salz
- Abrieb einer Bio Orange
- eine geriebene große Möhre
- 70g gemahlene Nüsse nach Wahl (ich habe Walnüsse genommen)
- 250ml ungesüßte Sojamilch
- Saft einer halben ausgepressten Orange
- 1 TL Apfelessig
- 1 TL Vanilla, oder echte Vanille (ich habe gemahlene Vanille), oder Vanillezucker
- Ei Ersatz für 2 Eier (ich habe Orgran No Egg benutzt)
- 120g Margarine (ich habe Deli Reform verwendet)
Den Backofen auf 200° C Ober-, Unterhitze vorheizen. Die Donutbackform fetten.
Das Mehl sieben und mit den restlichen trockenen Zutaten in eine Rührschüssel geben. Die Nüsse, die geriebene Möhre und die Orangenschale unterrühren. Auf dem Herd oder in der Mikrowelle die Soyamilch mit dem Essig, Vanilla, Orangensaft, Ei-Ersatz und der Margarine leicht erhitzen. Die Margarine soll schmelzen, allerdings darf das ganze nicht zu heiß werden sonst ruiniert ihr euch den Teig. Ihr solltet noch locker den Finger reinstippen können.
Das ganze zur Mehlmischung geben und kurz unterrühren, so dass ein glatter Teig entsteht.
Nun den Teig in die gefettete Donutform löffeln und für 15-20 min goldbraun backen.
Orangen-Zimt Glasur:
- 15og gesiebter Puderzucker
- Saft einer halben Orange
- etwas Sojasahne oder Pflanzendrink
- 1 TL Zimt
- optional etwas Agavendicksaft oder Corn-Syrup
Den Puderzucker mit den restlichen Zutaten glatt rühren, falls das ganze zu flüssig ist, noch etwas Puderzucker rein sieben. Die Donuts halb in den Zuckerguß tunken und auf einem Gitter abtropfen lassen.
Toll sieht es aus, wenn ihr die glasierten Donuts noch durch gehackte Nüsse rollt.
Für die Marzipanmöhrchen einen halben Block Marzipan Rohmasse grün und Orange färben. Ich benutze dafür die Wilton Pastenfarben. Tipp: Einweghandschuhe anziehen
Die orange gefärbte Marzipanmasse zu einer dünnen, langen Wurst rollen und kleine Stücke davon abschneiden. Zwischen den Händen konisch zu Möhren rollen. Am Dicken Ende mit einem Schaschlik Spieß ein Loch fürs Grünzeug bohren. Aus der grün gefärbten Masse eine lange, sehr dünne Wurst formen. Stücke abschneiden, knicken, rollen und in die Möhrchen stecken. Dann noch mit der Kante eines Messers (oder so) vorsichtig leichte Kerben in die Mörchen drücken. Die fertigen Möhrchen auf die noch nicht getrocknete Glasur drücken.
Lemon Donut Cookies
Momentan arbeite ich ja ein bisschen meine Triiiiilliarden-Meilen lange “To Bake” Liste ab. Auf besagter Liste trödelt schon lange das “Roll & Cut Sugar Cookie” Rezept aus Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar durch die Gegend und nun wollte ich Nägel, äh Nudelholz mit Köpfe machen! Ich bin ja nicht nur so ne Creme-Törtchen Besessene, nein auch runde, in Fett frittierte Teigringe haben es mir mächtig angetan.. (Auch wenn ich, seit ich mich vegan ernähre keinen mehr in die Finger bekommen habe.. Nicht, das nur die Zutaten alles andere als vegan waren – nein, bei uns werden die auch noch super gerne in Schweineschmalz frittiert – bäh.)
Von selbst genähten Stoff-Donuts, Kettchen von La Croix Customs, Donut-Tischdecken, über Donut Tattoos nun zu Cookies im Donut Look
Als Zitronen “Butter” Plätzchen ´How To` hält nun, in abgewandelter Form das Rezept aus oben besagten Buch her. Ich verpasste dem Ganzen noch eine Zitronennote. Ich habe im übrigen Alsan verwendet, ich weiß nicht wie das Rezept mit normaler Margarine gelingt!? Bin aber für Erfahrungsberichte offen
Im Gegensatz zu mir bekannten Mürbteiggebäck-Rezepten wird hier die zimmerwarme Margarine zuerst mit der Butter schaumig gerührt, anstatt kalte “Butter” ins Mehl zu kneten. Das machte mich ziemlich stutzig und der Teig war anfangs auch viel zu weich, nach ein paar Stunden im Kühlschrank dann aber gut weiterverarbeitbar!
Rezept für ca. 25 große Zitronen “Butter” Plätzchen
- 280g Mehl (2 1/3cups)
- 3 EL Speisestärke
- Prise Salz
- 1/4 TL?! Backpulver
- 225g Alsan (weich)
- 170g Zucker (eigentlich 1cup also 225g!)
- Saft und Abrieb einer Bio Zitrone
- 2 EL Pflanzendrink (oder kaltes Wasser)
Ein Backblech mit Backpapier bestücken. Den Ofen auf 175°C Ober-, Unterhitze vorheizen. In einer Schüssel die trockenen Zutaten mischen (Mehl, Backpulver, Salz, Speisestärke). In einer Rührschüssel die Alsan mit dem Zucker richtig cremig rühren (am Besten mit dem Rührgerät oder der Küchenmaschine). Dann die Zitrone und den Abrieb der Schale dazu geben, sowie die 2 EL Pflanzendrink, weiter verquirlen. Nun die Hälfte des Mehlgemisches unterrühren, vorsichtig die 2te Hälfte unterrühren. Der Teig ist nun ziemlich weich und klebt auch etwas. Ich hab ihn, in einen Gefrierbeutel gepackt und über Nacht im Kühlschrank geparkt. Wenn der Teig gut druchgekühlt und fest ist, auf der bemehlten Arbeitsfläche nochmals etwas geschmeidig/ formbar kneten. Ausrollen und große Runde Kreise ausstechen. Einen kleinen Kreis jeweils in der Mitte ausstechen. Ich hab dafür ein Glas und die große Öffnung einer Spritztülle verwendet.
Nebeneinander mit etwas Abstand auf dem Backblech platzieren und in 3 Durchgängen jeweils für etwa 10min backen. Nach dem Backen auskühlen lassen.
Da klassische, “professionelle” Keksglasur (Royal Icing) ja aus Eiklar oder Meringue Powder zusammen gerührt wird, musste eine vegane Variante her und wie so oft gilt: “Google ist dein Freund”
Das vegane Royal Icing Rezept, was Google mir ausspuckte, ersetzte das Eiklar durch “Corn Sirup”! Ich hatte glücklicherweise welchen da – vielleicht könnt ihr ihn durch Agave ersetzen?! Oder ihr lasst ihn weg und macht stinknormalen Zuckerguss
Royal Icing “classic”
- 1 Cup = 120g Puderzucker (gesiebt-> Klümpchenalarm!)
- 2-4 EL Pflanzendrink
- 2 EL Corn Sirup
- 1EL Zitronensaft
- etwas vegane Lebensmittelfarbe nach Wunsch (ich habe die Wilton Pastenfarben)
Alles miteinander glattrühren. Ich habe nen Spritzbeutel mit sehr kleiner Lochtülle benutzt um die Donut-Glasur Konturen vorzumalen (mit mäßigen Resultat, hehe). Vielleicht könnt ihr euch diese Fitzelarbeit aber auch sparen und den Guss ganz ordinär auf die Kekse löffeln
Royal Icing “Schoko” Auch gut kommt alternativ sicher einfach geschmolzene Zartbitterschokolade!!!
- 1 Cup = 120g Puderzucker, gesiebt
- 2-4 EL Pflanzendrink (je nach Konsistenz)
- 2 EL Corn Sirup
- 4 EL Kakaopulver
Ebenfalls glatt rühren und auf die Kekse löffeln.
Den Guß etwas antrocknen lassen, bevor ihr die Zuckerstreusel drauf gebt!
Schönen “auf die Welt gepresst” Tag, Schwesterherz :)
Gestern vor 23 Jahren hatte sich mein liebes Schwesterlein aus dem Uterus unserer Mutter gewunden. Ein Anlass für eine ordentliche Torte, näch?!
Eine Torte vor allem, da die Gute alleine beim Gedanken an Cupcakes (O-Ton: Kack-Cakes) mit den Augen rollt – die kann sie nämlich nicht leiden. Ich kann dicke Torten nicht leiden. Aber was tut man nicht gerne, hehe!
So schaute das gute Stück aus und nen Cupcake konnt ich dennoch verbauen
Schokokuchen – Bananenscheiben – Soyatoo – Vanillekuchen (mit nicht gelungenen Leopardprint) – Soyatoo – Vanillekuchen – Soyatoo und ein Schokoladen – Nougatfrosting!
Ich hatte ne kleine Silikonform von 18cm Durchmesser genommen.
Vanillekuchen:
- 1 1/2 Cups Pflanzendrink (bei mir Sojamilch, ungesüßt) = ca 355ml
- 1 EL Apfelessig oder Zitronensaft
- 1/3 Cup neutrales Pflanzenöl = 80ml
- 1/4 Cup Agavensirup od. Ahornsirup = 60ml
- 2 TL Vanilla
- 2 Cups Mehl = etwa 240g
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- Prise Salz
- 3/4 Cup Zucker = etwa 170g
- 2 EL feine Kokosflocken
Den Backofen auf 170°C Ober-, Unterhitze vorheizen – die Silikonform musste nicht gefettet werden. Den Pflanzendrink mit dem Essig mischen und ca. 3 min stocken lassen. Dann das Öl, Vanilla und den Sirup unterrühren. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen und die Flüssigkeit vorsichtig mit einem Schneebesen unterrühren.
Für etwa 35min backen. Vollständig (am besten über Nacht) auskühlen lassen und in 2 Hälften teilen.
Schokokuchen:
- 1 1/3 cups (160g) Mehl
- 1 cup (225g ) Zucker
- 1/2 cup (60g) Kakao Pulver
- 1 EL Natron
- 2 TL Salz
- 1/3 cup (ca 80ml) Erdnuss- oder Sonnenblumenöl
- 1 EL Essig
- 1 EL Vanilla
- 1 cup (240ml) heisser Kaffee
Ofen auf 170°C Ober- Unterhitze vorheizen. Alle trockenen Zutaten in die Rührschüssel verfrachten (Mehl, Zucker, Kakao, Salz, Natron). Den Kaffe in die Produktion schicken. In einem kleinen Schüsselchen das Öl, Vanilla und den Essig verrühren und diese Mischung abwechselnd mit dem heissen Kaffee in die trockenen Zutaten rühren. Im Originalrezept steht, das bei diesem Vorgang heftige Klümpchenbildung entsteht, allerdings war das bei mir nicht der Fall… Nun den Teig in die Form geben und für 35min backen (Stäbchenprobe). Ebenfalls auskühlen lassen und halbieren.
Die Schokoladen Nougat Buttercreme besteht aus 2Packungen “dunkles Nougat” der Marke RUF. 100g gehackter Zartbitter Schokolade. Beides zusammen im Wasserbad schmelzen und abkülen lassen. Dann eine Packung Alsan mit etwa 40g Puderzucker mit dem Handrührgerät verquirlen und nach und nach die Schoko-Nougat Mischung unterrühren. Falls euch das Frosting noch zu weich ist, noch etwas kalt stellen.
Nun nach belieben die Böden mit Sojaschlagsahne schichten, nach Wunsch mit Bananen oder Kirschen, etc. füllen und die Torte mit dem Frosting einstreichen. Nach belieben verzieren
The Lotus And The Artichoke – Das Buch (Bald auch auf Deutsch!!!)
Ich hatte ja neulich schon ein paar Takte über Justin und sein fabulöses Kochbuch-Projekt geschrieben. Seit gut 2 Monaten bin ich nun stolzer und zufriedener Eigner einer Ausgabe von “The Lotus and the Artichoke – Vegan Recipes from World Adventures” und habe mich schon ordentlich durch das Buch gekocht
Nun steht aktuell auch der Druck der deutschen Version des Buches in den Startlöchern und via Kickstarter könnt ihr dieses Vorhaben nun selbst unterstützen! Auch die 2te Auflage der englischen Version geht demnächst in den Druck (Klickt mal rein!) Eine tolle Sache wie ich finde. Man entscheidet, mit wie vielen Kröten man das Projekt unterstützen möchte und wird dann selbstverständlich auch gebührend entlohnt
Das geht zum Beispiel so:
- 1$ or more= Euch flattert ein brandneues Rezept Justins ins Postfach
- 5$ or more= Ihr bekommt das Buch als E-Book (Englisch oder Deutsch)
- 20$ or more= E-Book und Tote-Bag (Taaaaaaaaaschen, Juheeee hihihi)
- 30$ or more= Das Buch in englischer Sprache + Stickers, Lesezeichen und E-Book!!!
- 35$ or more= Die deutsche Ausgabe des Buches + Stickers, Lesezeichen und E-Book!!
- 50$ or more= Das Buch (Englisch oder Deutsch), das E-Book, ein SHIRT, Sticker und, und, und
Schaut´s euch einfach mal an! Das Kickstarter Projekt läuft noch bis zum 27ten Februar.
Wer nicht auf die deutsche Ausgabe warten möchte, findet die englischsprachige bereits in den Veganz Filialen, als E-Book, oder bei Justin direkt!!!
http://www.lotusartichoke.com/
https://www.facebook.com/LotusArtichoke
In “The Lotus And The Artichoke – Vegan Recipes From World Adventures” findet ihr über 100 Rezepte, fast alle mit Foto (was ich besonders gerne mag) rund um den Globus. Zu den einzelnen, bereisten Kontinenten (und glaubt mir, dieser Mensch kam ganz schön rum, hehe) gibt es kulinarische Reiseberichte, gefolgt von einer wahren Vielfalt leckerer Rezepte!! Es gibt Burger & Brownies, Schnitzel & Knödel, Currys & Pad Thai.. Alles mit dabei
Dabei kommt das Buch ganz ohne “Ersatzprodukte” wie veganen Käse, texturiertes Soja und Co aus. Zum Einsatz kommen Tofu, Hülsenfrüchte und gaaaaaanz viel frisches Gemüse <3
Das hab ich bisher (unter anderem) aus dem Buch gezaubert:
Und natürlich das Brownie-Rezept aus meiner Feder
Wunschkonzert: Marshmallow Frosting (Black´n White´n Berry Fluff´s)
Neulich rief ich auf meiner Facebook Seite zum Wunschkonzert auf. Diese neue Rubrik kommt euch, meinen ehrenwerten Lesern zugute, denn nun dürft ihr hin und wieder mitbestimmen, was ich in meiner Küche zusammen-schustern soll!!! Das mit der Abstimmung haute nicht ganz hin (Also, das üben wir nochmal, hm? hehe), also nahm ich mich einfach dem zuerst gefallenen Vorschlag an -> veganes Marshmallow Frosting.. Uiiiiii, das könnte ne knifflige Nummer werden – und wurde es
Brainstorming. Ich dachte an die veganen Marshmallows, welche ich mir mal im Netz bestellt hatte und deren geöffnete Tüte seit nem 3/4 Jahr in der Backschublade hinvegetierte (mangels guten Geschmacks) Bäääääh – also mit den Dingern lockt mich keiner hinterm Ofen vor und somit fiel diese Zutat schonmal zur weiteren Frosting-Verarbeitung flach.
Dann kamen mir 7Minute Icing und Swiss Meringue Buttercream, bekannt aus omnivoren Tagen in den Sinn. Außerdem war da dieses Rezept für einen Smore Pie in Hannah Kaminsky´s Buch.. Ok, da stand ne Packung “Orgran No Egg” in meinem Regal – schritten wir also zur Tat.
Ich ging nach Rezept, also: 1/4 Cup Orgran No Egg, 1/2 Cup Wasser und 1TL Vanilla in einer Rührschüssel parken. Mit dem Rührgerät oder der Küchenmaschine langsam starten und die Geschwindigkeit hochfahren. Falls von dem Orgran was am Rührschüsselrand hängen bleibt, wieder schön mit dem Teigschaber zurück befördern. Langsam 1/2 Cup Zucker und ne Prise Salz reinrieseln lassen und dann für mindestens 10min auf Highspeed rühren (lassen). Ihr solltet nun eine fluffige, Eischnee artige Masse fabriziert haben! In diversen Rezepten wäre nun Schluss gewesen und dies, das fertige Marshmallow Frosting – ich fand Geschmack und Konsistenz aber noch gar nicht so prickelnd. Also ging ich nach dem “Swiss Meringue Buttercream” Prinzip weiter im Takt und löffelte langsam nach und nach (Küchenmaschine auf mittlerer Geschwindigkeit) Esslöffelweise Alsan hinzu (gesamt ca 150g). Zuerst machte das ganze Anstalten eine homogene Creme zu werden, dann *oh Schreck!!!* flockte es und wurde ekelhaft grisselig. Ich verließ fluchend den Ort des Geschehens (die Küchenmaschine rührte noch immer auf Hochtouren), erinnerte mich an ähnlich verlaufende Swiss Meringue Buttercreme Traumata und als ich mich wieder Richtung Kitchen Aid begab, erwartete mich eine Überraschung -> fluffige Buttercreme rührte dort munter vor sich hin. Ich haute noch etwa 1/2 Cup Puderzucker dazu und das ganze wurde zu einem genießbaren, “marshmallow-artigen” Frosting. Ich für meinen Teil fand das Frosting ganz lecker, sehr süß und mächtig allerdings.. Ein nächtes Mal wird es eher nicht geben, da würde ich eher auf Hulala Sahne zurück greifen.. Wer zufällig Orgran No Egg zu Hause hat, kann es mir ja gerne mal nachtun
Extra kaufen würde ich es allerdings zu diesem Zwecke nicht!
Jetzt bekommt ihr aber noch nach das Black´n White´n Berry Cupcake Rezept, welches auch wirklich überzeugen konnte
Mhhhh lecker Schoko und Vanille Teig mit fruchtigen Beeren!
macht 12 Törtchen:
- 1 1/2 Cups Pflanzendrink (bei mir Sojamilch, ungesüßt) = ca 355ml
- 1 EL Apfelessig oder Zitronensaft
- 1/3 Cup neutrales Pflanzenöl = 80ml
- 1/4 Cup Agavensirup od. Ahornsirup = 60ml
- 2 TL Vanilla
- 2 Cups Mehl = etwa 240g
- 2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- Prise Salz
- 3/4 Cup Zucker = etwa 170g
- 30g Kakaopulver
- 1 Cup Beeren (derzeit TK-Beerenmischung)
Den Backofen auf 180°C Ober-, Unterhitze vorheizen und ein Muffinblech mit Papierförmchen bestücken. Den Pflanzendrink mit dem Essig mischen und ca. 3 min stocken lassen. Dann das Öl, Vanilla und den Sirup unterrühren. Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel mischen (bis auf den Kakao!!) und die Flüssigkeit vorsichtig mit einem Schneebesen unterrühren. etwa 1/3 vom Teig abschöpfen, in eine Schüssel geben und den Kakao unterrühren. Den Schokoteig auf die Muffinförmchen verteilen. Den Vanilla Teig obenauf und zuletzt die Beeren auf den Cupcakes verteilen. Ein Tipp: Die gefrorenen Beeren zuvor mit 1TL Stärke mischen, dann sinken sie beim Backen nicht ab! Das ganze für etwa 18-20min backen (Stäbchenprobe).
Roasted Walnut Brownies (feat. The Lotus and the Artichoke)
The Lotus And The Artichoke – dahinter verbirgt sich Justin´s gleichnahmiger Blog veganer Schlemmereien, die uns rund um den Globus führen. Ich folge ihm nun schon eine ganze Weile und bin immer wieder entzückt, was dieser Kerl kulinarisch, kreatives aus dem Zylinder zaubert. Seine Rezepte machen einfach Spaß
Umso entzückter war ich, als Justin (der in den USA geboren, seit früher Kindheit stets auf Reisen war und noch immer ist und sich momentan in unserer Hauptstadt niedergelassen hat) mich anschrieb um mir von seinem “Kochbuch-Vorhaben” zu berichten. Das Projekt stand kurz vor der Fertigstellung und der gute Mann war noch auf der Suche nach einem bzw. DEM Brownie-Rezept fürs Buch. Er outete sich als Fan meiner Seite (und als kein begnadeter Bäcker, hihi) und bat um die Unterstützung magischer Backpfötchen, ein Rezept für sein Buch zu kreieren
Da konnte ich natürlich nur zusagen – Zuckerbäcker Ehrensache, klar!!! Aber ich war schon auch etwas in Aufregung, denn im Backen veganer Brownies (nach eigenem Rezept) bin war auch ich kein Meisterschüler.. Cupcakes, Cookies jaaaaaa – da kann ich auf einige Erfahrung zurück greifen, die kommen aus dem EffEff, aber Brownies – da musste ich auch erstmal die Versuchsküche anwerfen
Und das kam dabei herraus:
Locker, saftige Brownies mit gerösteten Walnüssen drinne… Mhhhhhh
Ich hab sie in einer normalen Springform gebacken und dann in klassische Kuchenstücke geschnitten!
Let´s get started:
- 150g Walnüsse
- 100g Zartbitter Schokolade gehackt / oder Chocolate Chips
- 135g Mehl
- 40g Kakaopulver
- Prise Zimt
- 1/2 TL Backpulver
- 1/2 TL Natron
- Prise Salz
- 120ml neutrales Pflanzenöl
- 225g Zucker
- 100g Seidentofu
- 1 TL Vanilla oder Vanillepulver/Zucker
- 80ml Sojamilch
Die Walnüsse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und im Backofen per Oberhitze in 3-5min leicht anrösten. Habt ein Auge darauf, denn man produziert ansonsten ganz fix kleine Kohle-Briketts!!!! Die noch warmen Nüsse im Standmixer pürieren, je cremiger desto besser. Dieser Prozess dauert ca 15min.
In einer Schüssel das Mehl, den Kakao, Zimt, Salz, Backpulver und Natron mischen.
In einer seperaten Rührschüssel das Öl mit dem Zucker schaumig rühren, dann den Seidentofu unterrühren und die Milch, das Vanilla, sowie das Walnussmus dazugeben und alles schön cremig rühren. Zuletzt die gehackte Schokolade unterheben.
Den Backofen auf 180°C Ober-, Unterhitze vorheizen. Den Teig in eine gefette (oder mit Backpapier ausgelegte) Spring,- Auflauf,- oder Brownieform geben und für etwa 30min backen.
Nach dem Auskühlen mit geschmolzener Zartbitterschokolade und Walnüssen, oder einfach mit Puderzucker bestäubt servieren.
Alternativen:
Kein Seidentofu zur Hand: Versuchs mit 2-3 EL Sojamehl und 60ml Flüssigkeit, oder mit der selben Menge Sojajoghurt
Nüsse: Experimentiere mit verschiedenen Nußsorten: Mandeln, Haselnüsse, etc.
Aroma: Wie wäre es mit 1EL geriebener Schale einer Orange?








































